Raster und Raum –
Nachhaltig gedacht.
Dieser planerische Eingriff reduziert die erforderlichen LKW-Transporte um rund 1.650 An- und Abfahrten und trägt damit wesentlich zur Verringerung von Emissionen sowie Lärm- und Staubbelastungen im sensiblen Klinikumfeld bei.
Die Hochgarage ist als klar strukturierter, modular aufgebauter Baukörper konzipiert. Die Konstruktion aus Betonfertigteilen und Stahl folgt einer robusten, wirtschaftlichen Logik und ermöglicht eine präzise sowie effiziente Umsetzung. Sichtbare Tragstrukturen, klare Raster und eine reduzierte Materialität prägen das architektonische Erscheinungsbild. Gleichzeitig ist das Gebäude als zirkuläres System gedacht: Stahlelemente können zurückgebaut und recycelt, Betonteile wiederverwendet werden.
Die Parkebenen sind übersichtlich organisiert und gewährleisten eine intuitive Erschließung sowie effiziente Verkehrsabläufe. Die Infrastruktur für Elektromobilität ist dabei integraler Bestandteil des Konzepts.
Die Dachflächen werden als extensiv begrünte Bereiche mit wildbienengerechter Gestaltung entwickelt und bilden gemeinsam mit vertikalen Rankstrukturen an den Fassaden ein durchgängiges ökologisches System. Vegetation, Konstruktion und Nutzung greifen ineinander und unterstützen sowohl die klimatische Regulation als auch die Biodiversität.
So entsteht eine Hochgarage, deren architektonische Qualität aus der Klarheit ihrer Struktur, der Logik ihres Entwurfs und der konsequenten Verbindung von Funktion, Konstruktion und Nachhaltigkeit hervorgeht.
Ort
Braunschweig
Bauherr
Städtisches Klinikum Braunschweig
Projektart
Objektplanung
Verkehrsbau Neubau Effiziente Wegeführung Barrierefreies Wegekonzept Einbindung in Topografie und Natur Zirkuläres Bauen und Rückbaubarkeit Horizontales und vertikales Begrünungskonzept