Technische Architektur –
Unterirdisch verknüpft. Oberirdisch klar.
Die Abstellanlagen des Betriebshofes wurden vollständig neu geplant. Anstelle einer großflächigen Carportanlage entstanden drei separate BusPorts, die heutigen Brandschutzanforderungen, den Anforderungen der Elektromobilität sowie optimierten Abständen und Fluchtwegen gerecht werden. Die Architektur ist bewusst reduziert und technisch geprägt: Klare horizontale Baukörper, sichtbare Tragwerke, Betonrundstützen, Brandwände sowie durchgehende Lichtbänder für Rauch- und Wärmeabzug prägen das Erscheinungsbild. Insgesamt fügen sich die BusPort-Anlagen als ruhige, robuste und zukunftsfähige Infrastruktur entlang der Autobahn in ihre Umgebung ein.
Die neu konzipierte Verkehrsführung gliedert den Betriebshof klar in separate Bewegungszonen für Busse und PKW und schafft damit eine präzise funktionale Ordnung des Gesamtareals. Unterirdisch geführte Ver- und Entsorgungsleitungen vernetzen sämtliche Funktionsbereiche des Betriebshofes und gewährleisten eine effiziente, unsichtbare Infrastruktur.
Die Verkehrs- und Bewegungsflächen sind auf die hohen dynamischen Belastungen des Busverkehrs ausgelegt und in langlebiger, hochwertiger Bauweise ausgeführt. Präzise ausgebildete Kanten, klare Linienführungen und robuste Materialien verleihen den Außenanlagen ein technisch anspruchsvolles und zugleich ruhiges Erscheinungsbild.
Ort
Braunschweig
Bauherr
Braunschweiger Verkehrs GmbH
Projektart
Generalplanung
Industriebau Bauen im laufenden Betrieb Nachhaltiges Bauen Integration erneuerbarer Energien Integration von Elektromobilität Großflächige Arealstrukturierung